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Dienstag, 16. Februar 2010 |
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Bericht über die Proteste rund um den Neonazi-Aufmarsch in Dresden am 13. Februar. Der Erfolg der Blockaden, der Polizeieinsatz und die Einschätzungen einzelner ProtagonistInnen. |
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Montag, 15. Februar 2010 |
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Erlebnisbericht eines Aktivisten aus Düren Am 13. Februar 2010 wollten zum wiederholten Mal Neonazis aus dem In- und Ausland in Dresden aufmarschieren, um Deutschlands Kriegsschuld zu leugnen. Gegen diese niederträchtigen Bestrebungen formierte sich ein breites Bündnis des antifaschistischen Protestes. Ziel dieses Bündnisses war es durch friedliche Massenblockaden den Naziaufmarsch zu stoppen. Dieses Jahr wurde das antifaschistische Bündnis in Dresden auch durch eine größere Delegation der Antifa Düren unterstützt. |
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Samstag, 13. Februar 2010 |
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Tausende Neonazis, darunter auch Anhänger und Mitglieder der NPD und von Kameradschaften aus der Region Düren, sind heute nach Dresden gefahren Mit einem sogenannten "Trauermarsch" wollten sie die Toten der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten aus dem historischen Kontext lösen, um die Täter als die eigentlichen Opfer des zweiten Weltkrieges zu deuten. Doch gegen den "Mythos Dresden" regte sich breiter Widerstand - das Bündnis "Dresden Nazifrei" plante, den Aufmarsch der Neonazis in Dresden-Neustadt zu blockieren. Mit Erfolg: die Massenblockaden rund um den Bahnhof Dresden-Neustadt verhinderten, dass die von der "Jungen Landsmanschaft Ostpreußen"organisierte Demonstration laufen konnte. Um 17 Uhr war der braune Spuk vorbei. |
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Freitag, 12. Februar 2010 |
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"Internationale Solidarität gegen nationalen Kleingeist" - unter dieser Losung tagt am 27. Februar 2010 die 29. landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen in NRW. In diesem Jahr findet die Tagung in Duisburg statt. Zu Beginn der heißen Phase des Landtagswahlkampfes wollen die Veranstalter in die politische Debatte eingreifen und sich damit nicht nur gegen NPD und "Pro NRW" positionieren. |
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Donnerstag, 11. Februar 2010 |
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Das Auschwitz-Komitee erklärt anlässlich des Aufmarsches von Tausenden Alt- und Neonazis am 13. Februar 2010, die Stadt Dresden sei bereits seit 1998 regelmäßiger “Gastgeber” des größten europaweiten Naziaufmarschs. Im Jahr 2009 waren es mehr als 6000 Neonazis aus dem In- und Ausland, über Jahre haben sie sich in Dresden mehr oder weniger ungestört gesammelt und ihre Deutung der Dresdner “Opfer-Geschichte” verbreitet. Dresden sei zu einem Symbol fehlgeschlagener “Gedenkkultur” geworden. |
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