Mit Wut und Empörung haben wir
das jüngste Ereignis in Jülich zur Kenntnis genommen. Mit Verwunderung jedoch
müssen wir auf die Aussage eines Polizeisprechers in der „Super Sonntag“ über
die Schändung des jüdischen Friedhofs reagieren.
Am gestrigen "Volkstrauertag" marschierten
rund 40 Neonazis unter den Augen von Polizei und Staatsschutz unter wehenden
Reichskriegsflaggen auf dem Soldatenfriedhof in Vossenack (Gemeinde
Hürtgenwald, Kreis Düren) auf.
Offenbar in der Nacht von Dienstag (18. 6.) auf Mittwoch (19. 6.) haben
unbekannte Täter in unmittelbarer Nähe zum jüdischen Friedhof und
dem´Holocaust-Mahnmal in Jülich mehrere Hakenkreuze und SS-Runen
gesprüht.