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Züge ohne Wiederkehr Drucken
Donnerstag, 28. Februar 2008
Am Sonntag, den 2. März, findet in Stolberg die traditonelle Gedenkveranstaltung an die Deportation von Cinti und Roma aus der Kupferstadt statt.
Eine halbe Million Cinti und Roma wurden während der Nazizeit umgebracht. Auch von Stolberg aus wurden Menschen mit der Bahn in den Tod transportiert. Am 2. März 1943 wurden in Stolberg 37 Roma aus ihren Häusern in der Steinfurt gezerrt, von SS und Gestapo zum Bahnhof getrieben, von wo aus sie nach Auschwitz transportiert wurden. Die in Stolberg ansässigen Mitglieder der Familien Lassisch, Todorowitsch, Wassilkowitsch, Markowitsch und Jowanowitsch starben nach langem Leiden durch Exekution, Vergasung oder an den Folgen der Zwangsarbeit. Von den 37 Menschen waren 20 jünger als 12 Jahre. Nach dem jüngsten Stolberger Deportierten wurde 2007 der vormalige Bahnhofsplatz umbenannt: Gustav Wassilkowitsch. Er war 2 Jahre alt.

Niemand und nichts ist vergessen!
Solidarität mit den Cinti und Roma!

Gedenkveranstaltung Züge ohne Wiederkehr
Sonntag , 02. März 2008 , 12:00 Uhr , Denkmal am Stolberger Bahnhof


Anschließend fahren wir gemeinsam zum „Zug der Erinnerung“, der vom 2.-4. März am Aachener Hauptbahnhof Station macht. Wir übergeben dort die Namen der uns bekannten deportierten Jugendlichen Cinti und Roma.

Veranstalter: Gruppe Z, Stolberg und VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisverband Aachen, unterstützt vom Stolberger Bündnis gegen Radikalismus.

Textquelle: Veranstalterinfo