| Europameisterschaft: "Public Viewing" - Verbot für Neonazis in Düren |
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| Samstag, 21. Juni 2008 | |
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Deutschland-Wimpel an den Autos, nationalistische Stimmungsmache in den Medien, Randale auf den Straßen: Während der Fußball-Europameisterschaft kommt es auch in der Region immer wieder zu Ausschreitungen durch rechte „Fans“. In Düren wurden Neonazis vom „Public Viewing“ auf dem Rathausvorplatz ausgeschlossen.
Auf dem „Public Viewing“-Areal am Kaiserplatz war es laut Dürener Zeitung (DZ) bereits am 8. Juni zu einem Vorfall mit Anhängern der „Kameradschaft Aachener-Land“ gekommen. Während des Spiels der Nationalmannschaften von Deutschland und Polen mischten sich Neonazis unter das Publikum, ein anderer „Fußball-Fan“ zeigte vor dem Rathaus den „Hitler-Gruß“. Der Organisator der Live-Übertragung, der Gastronom Gerd Suhr, hat mit „Hausverboten“ auf das Ereignis reagiert: „Die Sympathisanten der 'Kameradschaft Aachener-Land', die bei der Polen-Partie unangenehm auffielen haben Betretungsverbot, andere Mitglieder der rechten Szene gar ein Innenstadtverbot erhalten“ heißt es in der DZ vom 19. Juni 2008. Suhr wolle ein Fußballfest für alle. Gegen die, die gegen dieses Ziel verstoßen wolle er rigoros vorgehen. Dazu gehöre auch Rechtsaußen, heißt es weiter. Während der Fußball-Weltmeisterschaft vor zwei Jahren ereigneten sich pogromartige Szenen in der Dürener Innenstadt, als deutsche „Fußball-Fans“ ein italienisches Eiscafe attackierten Siehe auch: Fußballfans feierten ausgelassen – aber einige handelten sich Kopfnoten wegen rechter Parolen ein (Klarmanns Welt, 20. Juni 2008)
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