| Protest gegen NPD und Naziübergriff in Düren |
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| Mittwoch, 28. März 2007 | |
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Zahlreiche Menschen haben sich am vergangenen Samstag an einer
Protestaktion des Dürener Bündnisses gegen Rechts unweit eines
Infostandes der neonazistischen NPD beteiligt.
An einem Infostand der NPD-Gegner beteiligten sich
im Laufe des Vormittags insgesamt deutlich über 150 Menschen aus allen
im Bündnis vertretenen politischen Spektren. AntifaschistInnen
beteiligten sich mit Transparenten ("No NPD! NPD-Verbot jetzt!" und
"Nazi-Organisationen zerschlagen!") an dem Protest. Im Rahmen der
Aktion wurden 178 Unterschriften für die Kampagne "NPD-Verbot jetzt!"
gesammelt. Vor allem diejenigen, die zuvor den Auflauf der Neonazis
"live" erlebt hatten, schloßen sich spontan der Forderung nach einem
Verbot der NPD an. 21 Menschen erklärten ihren Eintritt in das Dürener
Bündnis gegen Rechts.
Nazi-Übergriff auf Passanten
Der Dürener NPD-Kreisvorsitzende Ingo Haller hatte
Neonazis aus der gesamten Region - u.a. aus Aachen und Stolberg - nach
Düren anreisen lassen, und derat rund 35 NPD-Mitglieder und
-Sympathisanten mobilisiert. Die Neonazis hielten ihren Infostand in
der Wirtelstraße zwischen 10 und 13 Uhr ab und verteilten überwiegend
Propaganda-Material der sächischen NPD-Landtagsfraktion.Die Passanten
seien positiv vom Erscheinungsbild der NPD überrascht worden, glaubt
Haller. Eine Kostprobe des Erscheinungsbilds der Faschisten gab es
bereits wenige Minuten, nachdem die Neonazis ihren Stand aufgebaut
hatten: Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen
einen NPD-Aktivisten auf. Dieser hatte einem Passanten auf die Nase
geschlagen, wie die "Dürener Zeitung" berichtet.
![]() Der Stand der Neonazis... ![]() ... und der Protest dagegen.
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