| Neonazi-Angriff auf Antifaschisten |
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| Sonntag, 22. April 2007 | |
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Am Freitag Abend ereignete sich
in Düren, unweit der einschlägig bekannten Neonazi-Kneipe „Gütershop“ auf der
Arnoldsweilerstraße, ein gezielter Angriff auf zwei Antifaschisten.
Diese waren per Zufall auf Aktivitäten in der Gaststätte aufmerksam geworden. Offensichtlich fand dort eine Veranstaltung der Dürener NPD statt. „Es gehört nicht viel Phantasie dazu, um sich vorzustellen, was die Neonazis wohl am 20. April gefeiert haben“, erklärte Antifa-Sprecher Martin Graubenden. Wenige Minuten nachdem die Antifaschisten in ca. 50m Entfernung von der Kneipe entfernt geparkt hatten, wurden diese in einer gezielten Aktion von einer fünf bis sechsköpfigen Gruppe Neonazis attackiert, die mit weiteren Neofaschisten aus dem „Gütershop“ kamen. Unter den Angreifern befand sich der stellvertretende Kreisvorsitzende der NPD Düren und Anführer der „Kameradschaft Aachener-Land, Rene Laube, und ein weiterer Dürener, der im Verdacht steht, Fotos für die „Anti-Antifa Aachen-Düren“ anzufertigen. Diese Gruppe bedroht seit Monaten via Internet Gegner der Neonazis, darunter auch einen der jetzt Angegriffenen. Einzig der Tatsache, dass diese in einem PKW saßen und sich der Attacke entziehen konnten ist es geschuldet, dass beide unverletzt blieben. Am Fahrzeug entstand durch Tritte und Schläge ein Sachschaden in unbekannter Höhe. Beide Angegriffene werten den Vorfall als versuchten Angriff auf ihre Gesundheit. „Damit haben die Aktivitäten der Neonazis in Düren eine neue ‚Qualität’ erreicht. Sie belassen es nicht mehr allein bei verbalen Drohungen, sondern gehen zu gezielten Angriffen auf ihre Gegner über. Die politische Verantwortung für den Vorfall von Freitag trägt - ebenso wie für die andauernden Drohungen gegen Antifaschisten - der NPD-Kreisvorsitzende Ingo Haller. Das von ihm gerne bemühte Bild der NPD als biedere Alternative ist damit endgültig zusammengebrochen.“, sagte Graubenden. Antifa Düren, 22. April 2007 |

