Am Samstag nach Aachen: Nazi-Aufmarsch verhindern!
Donnerstag, 6. November 2008

Das polizeiliche Verbot für den Neonazi-Aufmarsch am Samstag in Aachen wurde vom Verwaltungsgericht Aachen weitgehend aufgehoben. Daher ist davon auszugehen, dass die Anhänger des Kölner Neonazis Axel Reitz am Vorabend des 70. Jahrestages des Reichspogromnacht marschieren werden. Die Antifa Düren ruft dazu auf, sich den Neofaschisten entgegenzustellen und sich an den vielfältigen Protestaktionen zu beteiligen. Ziel muss es sein, ein Auftreten der Neonazis unmöglich zu machen.

 

Eine (unvollständige) Übersicht von Gegen-Aktionen in Aachen:

10 Uhr, Bahnhofsvorplatz: Antifaschistische Kundgebung

Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen und Antifaschisten, unterstützt u.a. vom Antifaschistischen Aktionsbündnis Aachen und dem AK Antifa Aachen. Die Antifa Düren orientiert auf Teilnahme an dieser Kundgebung

12 Uhr, Markt: Kundgebung „Wir sind Aachen – Nazis sind es nicht“

Veranstalter: DGB Region NRW Süd-West, untersützt u.a. vom Bündnis gegen Rechts in der Aachener Region und weiteren Initiativen und Organisationen. Anschließend Demonstration durch die Aachener Innenstadt und ab 13.30 Uhr Kundgebung auf dem Synagogenplatz.

10.00 bis 12.00 Uhr: Korso „Dann sag NEIN, wenn die Nazis kommen”

Start: Aachen, Dennewartstr. DGB-Haus

Veranstalter: Motorradclub „Kuhle Wampe“

Weitere Anti-Nazi-Kundgebungen sind u.a. am Bahnhof Rothe Erde und Westbahnhof angemeldet.

Aktuelle Infos gibt es u.a. im Pressespiegel, beim AK Antifa Aachen oder im Blog des Aachener Journalisten Michael Klarmann.

 
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Antifa Düren zwitschert

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