| Fotos: Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin |
| Donnerstag, 15. Januar 2009 | |
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Dürener Antifaschistinnen und Antifaschisten beteiligten sich am vergangenen Wochenende am Gedenken für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Die beiden Revolutionäre und Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) wurde am 15. Januar 1919 von reaktionären Freikorps ermordet. Trotz eisiger Kälte beteiligten sich 80.000 Menschen am traditionellen Gedenken an den Gräbern von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in der "Gedenkstätte der Sozialisten" in Berlin-Friedrichsfelde. Weit über zehntausend Anhänger antifaschistischer, sozialistischer und kommunistischer Parteien und Organisationen zogen in einem beeindruckenden Demonstrationszug vom Frankfurter Tor nach Friedrichsfelde. Darunter auch VertreterInnen ausländischer Organisationen, etwa aus der Türkei, Kurdistan, Norwegen, Griechenland oder Österreich. In dem von einem breiten Bündnis - auch von der Antifa Düren - unterstützten Aufruf zur "Liebknecht-Luxemburg-Demonstration" hieß es: "Die Ideen, für die Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht kämpften und für die sie von der Reaktion umgebracht wurden, sind aktueller denn je. [...] Sie ehrend demonstrieren wir gegen imperialistische Kriege. Wir fordern den sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan. [...] Wir wehren uns gegen die immer aggressiver agierenden, sich im ganzen Land verbreitenden Nazis und demonstrieren gegen Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Nationalismus. Dem Antifaschismus, der internationalen Solidarität und dem Humanismus fühlen wir uns auf besondere Weise verpflichtet." Im Rahmen des Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg fanden verschiedene interessante Veranstaltungen in Berlin statt, u.a. die von der Tageszeitdung "junge Welt" ausgerichtete Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz, die in diesem Jahr unter dem Motto " Internationalismus und Gegenmacht heute" stand oder das antifaschistische Jugendtreffen der VVN-BdA. Eure »Ordnung« ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon »rasselnd wieder in die Höh' richten« und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: Ich war, ich bin, ich werde sein! Rosa Luxemburg, in "Die Rote Fahne", Nr. 14 vom 14. Januar 1919
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