| Lesetipp: „Rosen auf den Weg gestreut“ |
| Donnerstag, 26. April 2007 | |
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Frisch erschienen ist in diesen
Tagen ein Sammelband, an dem auch Wissenschaftler und Journalisten aus der
Region mitgearbeitet haben.
14 Autorinnen und Autoren unternehmen in „Rosen auf den Weg gestreut“ eine aktuelle Bestandsaufnahme der extremen Rechten in Deutschland. „Das Buch beleuchtet dieses reputierliche Umfeld, das der extremen Rechten die Rosen auf den Weg streut. Es untersucht deren Konzepte, nimmt ihre Praxis in Landes- und Kommunalparlamenten unter die Lupe, fragt nach den gesellschaftlichen Verhältnissen, unter denen Neofaschisten erstarken, und diskutiert erfolgversprechende Gegenstrategien.“ (Klappentext). Ein Muss für alle, die sich aktuell und kompetent über das Thema informieren wollen.
Richard Gebhardt (Hg.) Rosen auf den Weg gestreut. Deutschland
und seine Neonazis, Köln 2007. ISBN 978-3-89438-332-9, 202 Seiten, 14,90 €
Direkt und ohne Versandkosten bestellen: Eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst genügt! Inhalt des Buches:
Die alltägliche Gewalt von Rechts. Statt eines Vorwortes. Wilfried Schmickler: „No Go“ oder „Not No Go“. Ein deutsches Stück aus der Gegenwart Dietrich Kuhlbrodt: Normalität: Nazi Ulla Jelpke: Auf dem rechten Auge blind! Staat, Justiz, Geheimdienste und die extreme Rechte Dominik Clemens: Auf dem Weg zur sechsten Kraft? Neonazis in den Parlamenten: Der Aufstieg der „neuen“ NPD Michael Klarmann: Eine neue SA? „Freie Kameradschaften“ und die „Volksfront von rechts“ Gerd Wiegel: Neofaschistische Alltagskulturen Jörg Kronauer: Vertriebenenverbände und extreme Rechte Gerd Krauss: „Keine trojanischen Esel“? Studentische Verbindungen und die extreme Rechte Herbert Schui: Rosen auf den Weg gestreut: Die Propaganda für den Kapitalismus bereitet den Völkischen ihren Weg Christina Kaindl: Völkischer Antikapitalismus: Globalisierungskritik von rechts? Michael Csaszkocy: Der Staat sieht rot – Antifaschismus als Delikt Anne Rieger: Droht eine neue faschistische Gefahr? Konstantin Wecker: „Sag nein“ – aber wozu? Gedanken zu Pazifismus und Antifaschismus Wilfried Schmickler: Der freundliche Faschist
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