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NPD auch in Langerwehe unerwünscht |
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Sonntag, 13. Mai 2007 |
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Nachdem die neonazistische Partei bereits in Düren, Jülich und Kreuzau
Infostände abgehalten bzw. angekündigt hat, hat die NPD gestern einen
solchen erstmals in Langerwehe abgehalten.
Im Gegensatz zu den Terminen in Düren und Kreuzau hatte die NPD den
Termin ihres Infotisch in der Töpfergemeinde geheimgehalten. Dennoch
organisierten Langerweher Bürgerinnen und Bürgerinnen kurzfristig eine
Protestaktion gegen das Auftreten der Partei. Die NPD-Gegner hatten
bereits vor dem Eintreffen der Neonazis ihren Stand am Töpferbrunnen
aufgebaut. Angaben von Teilnehmern zufolge beteiligten sich ingesamt
rund 40 Personen an dem Protest. Die NPD war mit acht Mitgliedern und
Anhängern vor Ort, darunter auch zwei Aktivisten der "Anti-Antifa
Aachen-Düren", einer Gruppe, die via Internet Antifaschisten
bedroht. Nicht zuletzt dem antifaschistischen Protest und der
geringen Resonanz auf ihre Propaganda dürfte es geschuldet sein, dass
die Neonazis vorzeitig - nämlich rund eine Stunde - ihre sieben Sachen
packten und verschwanden.
Ein weitere NPD-Infostand in
Langerwehe ist für September angekündigt. Bereits am kommenden Samstag
(19. Mai) wollen die Neofaschisten erneut am Vormittag einen Infostand
in der Dürener Fußgängerzone aufbauen. Dann wird auch das Dürener
Bündnis gegen Rechts wieder präsent sein.
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