Prozessbeginn gegen mutmaßliche Geiselnehmer-Neonazis
Freitag, 1. Juni 2007
Seit heute müssen sich zwei Neonazis, die angeblich nicht mehr der "Kameradschaft Aachener-Land" angehören, vor dem Aachener Landgericht verantworten. Den Beschuldigten aus Langerwehe und Eschweiler wird Geiselnahme, schwere Raub und Körperverletzung vorgeworfen. Der Langerweher, der als Hauptbeschuldigter gilt, ist Antifaschisten im Kreis Düren nicht unbekannt: Er gehörte u.a. zu einer Gruppe von rund 10 Neonazis, die im Jahr 2004 den "Tag der Heimat" des "Bundes der Vertriebenen" (BdV) in Düren besuchte. In einem anderen Verfahren muss sich der Neonazi zudem gemeinsam mit dem jetzigen stellvertretenden NPD-Kreisvorsitzenden Rene Laube (ebenfalls aus Langerwehe) wegen des Vorwurfs der unterlassenen Hilfeleistung verantworten. Die beiden sollen Anfang des Jahres 2005 einen "Kameraden" nicht gestoppt haben, als dieser seine schwangere Freundin malträtierte. 
 
Ausführlich berichtet der freie Journalist Michael Klarmann. 
 
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