| Antifa Düren unterstützt Proteste gegen pro Köln - Kongress am kommenden Wochenende |
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| Dienstag, 16. September 2008 | |
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In wenigen Tagen plant die extrem rechte Organisation "pro Köln" einen so genannten "Anti-Islamisierungskongress" auf dem Kölner Heumarkt. Die selbst ernannte Bürgerbewegung, deren Ableger „pro NRW“ auch in anderen Regionen des Bundeslandes versucht Fuß zu fassen, hat Redner und Delegationen verschiedener extrem rechter Parteien aus dem europäischen Ausland eingeladen. Mit dem Feindbild Islam wird gegen MigrantInnen Stimmung gemacht und die Bevölkerung aufgehetzt. Beobachter rechnen derzeit damit, dass sich mehr als eintausend Rassistinnen in der Domstadt versammeln werden.
Die Mobilisierung zu den Gegenaktivitäten läuft auf Hochtouren - die Kölner Polizei sprach in einer Pressekonferenz von erwarteten 40.000 Kundgebungsteilnehmern. Es haben sich zahllose Demonstranten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland zu den vielfältigen Protestaktionen angekündigt. Die Antifa Düren unterstützt den Aufruf, sich an den Massenblockaden rund um den Heumarkt zu beteiligen und den internationalen Rassistenkongress zu verhindern. Die Gruppe ruft dazu auf, gemeinsam mit Mitgliedern und Unterstützern des Dürener Bündnis gegen Rechts auch von Düren aus in einer großen Gruppe nach Köln zu fahren, um die dortigen Mitstreiter aktiv zu unterstützen. Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt ist am kommenden Samstag um 8 Uhr am Eingang des Dürener Bahnhofes. Bereits am Freitag Abend findet im Vorfeld des "Anti-Islamisierungskongress" eine bundesweite antifaschistische Demonstration unter dem Motto "Fight the game! Rassismus, Islamismus, Nationalismus und Kapitalismus bekämpfen! Face the players! Europäische Patrioten verjagen!" statt. Die Antifa Düren ruft auch zur Beteiligung an dieser Aktion auf. Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt ist um 18 Uhr am Eingang des Dürener Bahnhofes. Aktuelle Informationen zu den geplanten Aktionen in Köln lassen sich der Website http://www.hingesetzt.mobi entnehmen. Antifa Düren, 16. 9. 2008 |

