| Kurzredebeitrag der Antifa Düren |
| Samstag, 22. September 2007 | |
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Wie ihr seht befinden wir uns am Infostand der CDU, die sich auf diese Art gegen den Nazi-Aufmarsch artikuliert. Wir von der Antifa Düren wollen diese Gelegenheit nutzen, um ein paar kritische Worte zum Verhalten von Bürgermeister Paul Larue (CDU) zu sagen. Trotz mehrfacher Bitte, Plakate als Werbung für die heutige Antifa-Demo gegen den Naziaufmarsch in Düren im Rathaus aufzuhängen, weigerte sich die Stadtverwaltung, allen voran der Bürgermeister vehement, dies zu tun. Die Begründung: Es werden keine politischen Plakate im Rathaus aufgehängt. Beim „Tag der Heimat“ wurde diesbezüglich allerdings eine Ausnahme gemacht. Und dies vor dem Hintergrund, dass seit Jahren bekannt ist, das es sich bei dem Veranstalter - dem „Bund der Vertriebenen“ (BdV)- um einen rechten Verein handelt. Zu dieser Veranstaltung wurden seit Jahren Redner mit Verbindungen zu Neonazis eingeladen und auf dem „Ostdeutschen Markt“ am 25. August zum wiederholten Mal Neonazis der NPD Düren und der „Kameradschaft Aachener-Land“ als Freunde und Gäste offensichtlich herzlich aufgenommen. Damit hat der Bürgermeister einmal mehr zum Ausdruck gebracht, dass er, vor die Entscheidung gestellt sich für den äußerst rechten BdV oder der Antifa Düren entscheiden zu müssen, sich für Rechts entscheidet. Dies ist mit seiner Mitgliedschaft im Dürener Bündnis gegen Rechts und seiner Funktion als Sprecher des Bündnisses unvereinbar. Damit leistet er zum wiederholten Mal Schützenhilfe für die Neonazis anstatt seinem verbalen Bekenntnis zu Bündnis gegen Rechts ernsthaft Taten folgen zu lassen. Immerhin sind die Organisatoren der Demo, die Antifa Düren, Mitglied im Dürener Bündnis gegen Rechts. Der Bürgermeister ist deshalb nicht mehr tragbar, da er mit seinem Verhalten den Sinn des Bündnisses konterkariert. Es ist deshalb an der Zeit ihn in die Wüste zu schicken. |
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